Bei einer Flachgründung werden die Lasten des Bauwerkes direkt in den oberflächennahen Baugrund abgeleitet, daher müssen die Bodenschichten in diesem Bereich ausreichend tragfähig sein.
Problematisch sind hierbei insbesondere bindige Böden (Schluff, Ton) mit erhöhtem Wassergehalt (aufgeweichte Böden) oder auch organische Bodenschichten (z.B. Torf, Mudde). Je mehr Wasser ein bindiger Boden aufnimmt, desto schlechter wird seine Konsistenz, was zu einer extremen Setzungsanfälligkeit führt. Auch durch nachträgliches Zersetzen organischer Bestandteile (z.B. Pflanzenreste) werden ungleichmäßige Setzungen hervorgerufen. Diese Setzungen führen wiederum zu Schäden am Bauwerk und ziehen oftmals hohe Folgekosten nach sich.
Durch eine im Vorfeld durchgeführte Baugrunduntersuchung erhält man ausreichend Informationen, um bereits in der Vorplanung auf problematischen Baugrund reagieren zu können.



