DPH (Dynamic Probing Heavy), also schwere Rammsondierungen, kommen zum Einsatz, um die Lagerungsdichte in rolligen und grobkörnigen Böden, sowie künstlichen Auffüllungen zu ermitteln.
Ein 50 kg schwerer Rammbär (DPH) wird dabei maschinell auf die gleiche Höhe gehoben und kontrolliert fallen gelassen. Hierbei wirken bei jedem Schlag gleiche Kräfte auf das Sondiergestänge, was für zuverlässige Messungen sorgt.
Je mehr Schläge erforderlich sind, desto dichter sind die zu prüfenden Böden / Auffüllungen gelagert.
Die DPH kommt vor allem in Sand, Kies oder künstlichen Auffüllungen zum Einsatz und ermöglicht je nach Baugrundart Erkundungstiefen von bis zu 18 Metern oder sogar mehr.
Anders als bei normalen Rammkernsondierungen werden dabei jedoch keine Proben gewonnen.



