Bodenstrahlung (Terrestrische Strahlung)
Sie besteht aus terrestrischer Strahlung durch überall im Boden und in Baustoffen vorkommende natürliche radioaktive Stoffe wie Uran, Thorium oder Kalium-40
Natürliche radioaktive Stoffe wie Uran, Thorium und Kalium im Boden verursachen eine Ortsdosisleistung, die in Sachsen je nach Gestein (zum Beispiel erhöhte Werte über Granit im Erzgebirge) zwischen ca. 60 und 140 Nanosievert pro Stunde schwankt.
Wann und wo muss Radioaktivität berücksichtigt werden?
Im Straßenbau ehemaliger Bergbauregionen – besonders in Sachsen und Thüringen – wurden früher große Mengen radioaktives Haldenmaterial der Wismut als Schotter und Tragschicht verbaut. Rückstände des Uranbergbaus in Sachsen wurden in der Vergangenheit bewusst oder unbewusst als Baumaterial im Straßen- und Wegebau, z.B. zum Planumsausgleich für Flächen und beim Hausbau verwendet und tritt bei vorgenannten Baumaßnahmen immer wieder in Erscheinung.
Welche Messmethoden gibt es?
Die Bauart von ODL-Detektoren kann technisch sehr unterschiedlich sein und sich verschiedener physikalischer Prinzipien bedienen. In der Geo Service Glauchau GmbH werden spezielle, für den Einsatz in der Umwelt entworfene Festkörperszintillations-sonden (Automess GmbH 6150AD-b/E an 6150AD6/E bzw. 6150AD5/E) verwendet.
Was können wir für SIE tun?
- Recherchen zu Verdachts Flächen bei Ämtern und Behörden
- Messungen der ODL bei Ihren zukünftigen Projekten
- Labortechnische Ermittlung der Radionuklidbelastung
- Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise im Hinblick auf Ihr gepl. Bauvorhaben
- Prüfung von Entsorgungswegen nach §§ 136 – 150 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und §§ 160 -165 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
- Erstellung von Sanierungsplanungen inkl. Überwachung von Baumaßnahmen entsprechend der Vorgaben des LfULG


