Wer auf einem neuen Grundstück bauen möchte, geht gedanklich schnell in die Planung des Bauobjektes. Wo soll das ein Gebäude stehen, wie soll es aussehen, wie viele Etagen wird es haben? Hierbei ist jedoch wichtig, nicht nur an die Architektur, sondern auch die die Effizienz und Langlebigkeit des Projektes zu denken. Ein wichtiger Schritt dabei ist ein Bodengutachten.
Was ist ein Bodengutachen?
Im Rahmen eines Bodengutachtens wird die Beschaffenheit und Zusammensetzung des Untergrunds untersucht und ausgewertet. Dabei liefert es wichtige Informationen über die Tragfähigkeit, die Arten von Sedimenten (Kies, Torf etc.) im Boden , das Grundwasserverhältnis sowie über mögliche Risiken durch beispielsweise Altlasten.
Warum ist ein Bodengutachten wichtig?
Der Boden auf dem Grundstück ist das Fundament, auf welchem gebaut werden soll. Für langwährende Sicherheit ist deshalb ein stabiler Untergrund notwendig. Dank der Informationen aus einem Bodengutachten kann beurteilt werden, ob sich der Grund für eine Bebauung eignet. Ist dies nicht der Fall, kann es dazu kommen, dass weitere Maßnahmen, wie beispielsweise ein Bodenaustausch oder eine Tiefgründung durchgeführt werden müssen.
Gesetzlich vorgeschrieben sind Bodengrundgutachten bei der Bebauung eines Grundstückes nicht, jedoch in allen Fällen sehr empfehlenswert, da der Bauherr die vollen Risiken des Baugrundes trägt. Durch die vorbeugenden Maßnahmen können Zeit, Aufwand und Kosten gespart werden.



